Dein Ernteanteil

Dein Ernteanteil

Die Beiträge aller Ernteteiler müssen die Produktionskosten der gesamten Jahresernte decken. Davon wird unser Gärtner, die Pacht, Saatgut und Setzlinge etc. finanziert. Je mehr Ernteteiler*innen wir sind, desto günstiger können wir produzieren.

Als Genoss*in hast Du Anrecht auf Deinen Anteil, von all dem, was wir geerntet haben. Du schließt mit dem Kollektiv eine „Erntevertrag“ jeweils für ein Jahr. Welchen Beitrag zur Finanzierung der Ernte (das ist der Kistenpreis fürs Gemüse) jedes Mitglied jeweils leisten will, wird am Beginn des Jahres in einer Versammlung mit allen Genoss*innen (Bieterrunde) festgelegt. Hier entscheidet jeder auch, wie groß sein Ernteanteil sein soll. Die Bieterrunde ermöglicht also eine solidarische Verteilung der Gesamtproduktionskosten abhängig von der individuellen Situation der einzelnen Genoss*innen. Die Beiträge bewegen sich erfahrungsgemäß zwischen 15 und 30 Euro pro Woche.

Wer nicht an der Versammlung teilnimmt, bezahlt mindestens den dort festgestellten Durchschnittspreis für einen Ernteanteil. 10 € Kistenpfand fallen immer an.

Wenn Du also mitmachen willst, wirst du jetzt Genoss*in und verpflichtest dich zur Abnahme eines Ernteanteils. Die nächste Vollversammlung für die Festlegung der Preise ist im Januar 2020. 

Grundsätzlich wird immer so viel Gemüse angebaut, um alle Ernteteiler*innen  zu versorgen.  Naturgemäß kann man also nur dann neuer Ernteteiler werden,  wenn wieder eine neue Pflanzsaison beginnt. Aktuell ist dies der 1. April 2020. Wenn Du also jetzt Mitglied wirst und einen Erntevertrag schließt, erhältst du deine erste Gemüsekiste im April.

Der Jahres-Erntevertrag verlängert sich sich automatisch um ein weiteres Jahr (12 Monate ab April), wenn er nicht drei Monate vor Laufzeitende per Mail an info@regionalkollektiv.de gekündigt wurde. Der Erntevertrag kann nur mit Zustimmung der Genossenschaft an andere Mitglieder übertragen oder Ernteanteile erhöht oder verringert werden.

 

 

 

 

So sah die erste Lieferung aus.

Das Modell wird umso effizienter, je mehr Ernte-teiler*innen mitmachen. Dann ist der Gärtner besser ausgelastet und bei größeren Mengen erhalten wir günstigere Preise. Dann können wir Gewinne erwirtschaften, die wieder in den Ausbau des Regionalkollektivs investiert werden: In mehr Fläche, bessere Geräte, in Gewächshäuser – damit wir die Genoss*innen noch besser versorgen können. Wen es interessiert, kann gerne einen Blick in unsere Geschäftskalkulation werfen.

In den Gemüsekisten sind immer die Gemüse, die grade auf dem Acker wachsen und reif sind. So kann es sein, da mal mehr, mal weniger in Eurer Kiste ist. Da wir eine „solidarische Gemeinschaft“ sind, tragen wir es auch gemeinsam, wenn die Ernte mal nicht so gut ausfällt, dafür freuen wir uns auch gemeinsam über die gute Ernte.

Abholstellen

Jeden Freitag wird Deine Kiste an eine von dir ausgewählte Abholstelle geliefert, von der Du sie bis spätestens Samstag Nachmittag abholst:

Frisch & Fein
Schönbrunnerstraße 43 (bei Stefanides)

Wenn Du keine Zeit hast, Deine Kiste zu holen und auch niemand findest, der das für Dich übernimmt, schickst Du uns eine Mail, dann wird der Inhalt an andere verteilt. Auch das entspricht dem solidarischen Gedanken des Regionalkollektivs.