Genossenschaft

Wieso Genossenschaft?

Wir gründen eine Genossenschaft, um unser Projekt der „Solidarischen Landwirtschaft“ auf wirtschaftlich tragfähige Füße zu stellen. In einer Genossenschaft schließen sich Gleichgesinnte zu einer Gemeinschaft zusammen, um ihre Ziele schneller und besser zu erreichen. Wir haben uns für diese Rechtsform entschieden, da sie eine solidarische und faire Mitbestimmung aller Genoss*innen unterstützt und einen belastbaren Rahmen für Mitglieder und Vertragspartner bietet. Gewinne werden nicht ausgeschüttet, sondern fließen in den Erhalt und in den Ausbau des Kollektivs. Wir handeln basisdemokratisch, fair und transparent.

Arbeitsgruppe Geno-Gründung: Max, Moritz, Evi, Hartmut, Eva, Falk und Oskar

Die Spielregeln

Die Erzeuger* und Abnehmer*innen sind zugleich auch Eigentümer*innen der Genossenschaft. Die Verwaltungsorgane unterteilen sich in Vorstand und Aufsichtsrat, sowie die Mitgliederversammlung, bei der alle Mitglieder eingeladen und stimmberechtigt sind.

Genossenschaftsanteile

Jedes Mitglied erwirbt beim Eintritt mindestens zwei Genossenschaftsanteile im Wert von je 100 Euro, also insgesamt 200 Euro. Zusammen bilden die Anteile der Mitglieder das Eigenkapital des Unternehmens. Die Genossenschaft finanziert sich aus ihrem Eigenkapital und aus dem laufenden Geschäftsbetrieb, also dem Verkauf der wöchentlichen Gemüsekisten. Die Haftung der Mitglieder ist auf die Höhe der Einlage begrenzt.

Unsere Mitgliedschaftsformen

  • Mitgliedschaft mit Ernteanteil

    Du erhältst jede Woche deinen Ernteanteil in Form von einer Kiste voll frischem regionalen Gemüse und bezahlst dafür – je nach Größe – zwischen 18 und 25 Euro (72 – 100 Euro monatlich).

  • Fördermitgliedschaft

    Du brauchst kein Gemüse, weil Du zum Beispiel einen eigenen Garten hast. Aber Du findest die Idee des Regionalkollektivs toll und möchtest sie unterstützen. Deshalb wirst du Genoss*in und erwirbst mindestens zwei Genossenschaftsanteile.

  • Für Menschen mit wenig Geld…

    …haben wir auch eine Regelung vorgesehen, die Gemüsekiste ausschließlich durch aktive Mitarbeit zu finanzieren.