Fragen und Antworten

Fragen und Antworten

Was habe ich davon, wenn ich Genoss*in werde?

  • Du nimmst Deine Gemüseversorgung in die eigenen Hände und kannst selbst mit planen, was auf unseren Feldern angebaut wird.
  • Du unterstützt eine ökologische Landwirtschaft.
  • Du bist Teil einer Gemeinschaft gleichgesinnter Genoss*innen, denen die Umwelt wichtig ist und die aktiv etwas dafür tun wollen. Wer Lust hat, kann gemeinsam arbeiten, diskutieren, feiern.

Was kostet eine Mitgliedschaft?

  • Du bezahlst einmalig 200 Euro (das sind zwei Genossenschaftsanteile à 100 Euro) und bist damit Genoss*in im Regionalkollektiv Landshut. Du kannst auch mehr Anteile erwerben.
  • Als Genoss*in erhältst du wöchentlich Deinen Ernteanteil. Der kostet je nach Größe ca. 20 Euro oder 30 Euro.

Wie finanziert sich das Ganze?

  • Das Regionalkollektiv ist eine Genossenschaft und damit eine erprobte Rechtsform für Unternehmen, in denen alle gleichberechtigt mitbestimmen. Das Geschäftsmodell basiert auf einer soliden Kalkulation, die für alle Mitglieder transparent ist: Das Unternehmenskapital setzt sich zusammen aus den Gebühren für die Genossenschaftsanteile, plus den Beiträgen für die Gemüsekisten. Daraus werden die Ackerpacht, der Gärtner, Saatgut etc. bezahlt. Gewinne werden konsequent in das Unternehmen re-investiert.

Seit wann gibt es die Genossenschaft?

  • Unsere Gründungsveranstaltung wurde am 11. April 2019 gegründet. Derzeit haben wir den Status „Genossenschaft in Gründung“, der Geschäftsplan wird von einem offizellen Prüfer auf Plausibilität und Tragbarkeit gecheckt. Im September sind wir voraussichtlich ins Genossnschaftsregister eingetragen.

Gibt es verschiedene Gemüsekisten und was kostet diese?

  • Derzeit haben wir zwei Größen zu 20 Euro und  30 Euro. Wir überlegen bis zur nächsten Vollversammlung noch andere Modelle, über die wir dann abstimmen.

Was für Gemüse ist in der Kiste?

  • Was auf dem Acker wächst, also alles, was auch in Eurem Garten wachsen würde: Karotten, Salat, Kohl, Fenchel, Zwiebel, Tomaten, Rote Beete, Bohnen, Zucchini, Kürbis etc. p.p. Einige Sachen kaufen wir noch von Bio-Bauern zu, weil wir am Anfang noch nicht alles selbst produzieren. Dazu gibts Obst aus diversen Gärten, die uns ihre Überschüsse schenken – Johannisbeeren, Äpfel, Birnen, Mirabellen. Wenn wir Überschüssen haben, kümmert sich unsere AG Einkochen ums haltbar machen.

Wird meine Kiste zu mir nach Hause geliefert?

  • Nein, wir haben in Landshut zwei zentrale Verteilstellen, an denen Du deine Kiste an einem bestimmten Tag abholen kannst: Frisch & Fein und die Minigolf-Anlage in Mitterwöhr.

Wo ist unser Acker?

  • Unser Acker ist in Oberkirchberg (nach dem Ort aus Landshut kommend gleich rechts).  Er liegt knapp 20 km von Landshut Mitte entfernt. Leider ist er mit Öffentlichen Verkehrsmitteln kaum zu erreichen, dafür machen wir Fahargemeinschaften an unseren regelmäßigen Aktionstagen am Samstag.

Sind die Felder ökologisch bewirtschaftet?

  • Ja, der Biobauer Martin, der uns die Flächen zur Verfügung stellt, ist ein Bio-Urgestein und wirtschaftete seit vielen Jahren ökologisch.

Machen wir auch mit Permakultur?

  • Am Anfang arbeiten wir „nur“ biologisch, ohne gleich die ganze Kultur auf Perma umszustellen. Langfristig ist das eine Überlegung, die wir in der Generalversammlung entscheiden müssen. Voraussetzung ist dabei, dass wir die Ackerflächen langfristig behalten können, da es mehrere Jahre dauert, bis sich ein Permakultursystem richtig etabliert.

Muss ich als Genoss*in beim Regionalkollektiv mitarbeiten?

  • Nein, keiner muss mitarbeiten, außer er hat Lust dazu. Wir stellen einen Gärtner an, der sich ums Anpflanzen, Pflegen und Ernten kümmert.

Kann ich selber auf dem Acker mithelfen?

  • Natürlich freut sich das Regionalkollektiv über ehrenamtliche Mithilfe auf dem Feld oder beim Packen der Kisten. Denn, je mehr unentgeltliche Hilfe, desto mehr Gewinn bleibt, der dann in Gerätschaften, Gewächshäuser oder Saatgut investiert werden kann.

 

Stand: 12.8.2019