Unser Perma-Garten

Unser Perma-Garten

“Permanent Agriculture”, auf Deutsch Permakultur ist vielen von Euch vielleicht schon ein Begriff. Ein Regio­nakollektiv-­Traum war von Anfang an, sich ebenfalls an dieser nachhaltigen Landwirtschaftsmethode zu versu­chen. Sie basiert darauf, natürliche Ökosysteme und Kreisläufe in der Natur genau zu beobachten und nach­zuahmen. Jetzt ist der Traum ein Stück näher gerückt.
Ort des Geschehens ist unser Acker in Ober­kirchberg. Dass dort vielleicht ein Perma­Gar­ten entstehen könnte, die Idee geistert schon lange in den Köpfen einiger Genoss*innen herum. Nachdem unser Verpächter zugesagt hat, dass wir die Flächen über längere Zeiträume ökologisch nutzen dürfen, wurden
konkretere Pläne geschmiedet. Wir habe uns bei Clara erkundigt, die im letzten Jahr schon fürs Regionalkollektiv einen Permakultur­-Kurs veranstaltet hat, und sie hat zugesagt, uns auf unserem “Permaweg” zu begleiten.
Inzwischen gab es eine Ortsbegehung und auch erste Pläne liegen schon vor. Hier könnt Ihr sehen, wie weit wir gediehen sind:

1.) Naschgarten: Experimentierfläche und Schaugarten z.B. Kräuterspirale, Sonnenfalle, Baumscheibenbepflanzung

2.) Gemüsefläche: Anlage in Kombination mit Obstbäumen (Buschbäume)

3.) Streuobstwiese auf Blumenwiese mit heimi­schen Obstbaumsorten und Bienenvölkern

4.) Waldgarten: Ein Typischer Waldgarten ist am besten für Selbstversorger geeignet, da die Ernte lang dauert (Obstsorten sind im ganzen Garten verstreut). Sonnenfallen im Sü­den für kälteempfindliches Obst.

5.) Haselnusshecke

6.) Agroforst: Fläche, auf der Bäume (Nuss­,Obst­ Energie­ oder Wertholzbäume) Reihen gepflanzt werden. Unterpflanzt mit Erdbeeren und Spargel, Artischocken.

7.) Ackerbau: Getreide, Hülsenfrüchte, Saa­ten im Agroforst

8.) Hecke: aus verschiedenen heimischen Wildgehölzen bestehen, teilweise auch
Totholzhecken

9.) Wasser: kann von den Dächern (Bauwag­en) gesammelt werden, evtl. ein kleiner Teich.